Lange Nacht der Forschung, Biologische Station Illmitz


Die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Entomologen hat bereits zum dritten Mal an der Langen Nacht der Forschung in der Biologischen Station in Illmitz teilgenommen. Etwa 450 Besucher nutzten die Möglichkeit, sich über viele verschiedene Forschungsschwerpunkte zu informieren. Dazu gehörten die Vogelberingung, die Funktion von Pollenfallen, Messungen von Luft- und Wasserqualität, der wissenschaftliche Fischfang im Neusiedlersee und das Gelsen-Monitoring. Die AÖE war mit Andrea Jordan, Jakob Brejcha, Egon Lind und Stefan Kirchweger im Einsatz. Im Rahmen Informationsveranstaltungen haben wir die Besucher über unterschiedliche entomologische Arbeitsschwerpunkte von Taxonomie undFaunistik bis hin zu ökologischen Forschungsschwerpunkten im Verein informiert. Zahlreiche Fragen zum Thema Insekten wurden beantwortet. Das Thema des Insektensterbens und des Biodiversitätsverlusts waren dabei die Themen, welche die meisten Menschen beschäftigen. Bei Kindern und Jugendlichen standen aber die ausgestellten Exemplare des Wiener Nachtpfauenauges (Saturnia pyri), dessen Biologie und Verbreitung im Mittelpunkt. Spät abends hatten die Besucher an vier Leuchtstationen die Gelegenheit, den Entomologen bei der Arbeit zuzusehen. Der Star war auch hier das Wiener Nachtpfauenauge: Ein Männchen dieses schönen Schmetterlingsart kam ans Licht geflogen. Danke an die Biologischen Station, allen voran ihrem Leiter Thomas Zechmeister, für die jahrelange gute Zusammenarbeit und die großartige Organisation der Veranstaltung.

Stefan Kirchweger
  • Die Biologische Station in der Abenddämmerung. Foto: Andrea Jordan
    Die Biologische Station in der Abenddämmerung. Foto: Andrea Jordan
  • Wiener Nachtpfauenauge am Licht. Foto: Andrea Jordan
    Wiener Nachtpfauenauge am Licht. Foto: Andrea Jordan
  • Viele Besucher an den Leuchtstationen. Foto: Andrea Jordan
    Viele Besucher an den Leuchtstationen. Foto: Andrea Jordan